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Wer vom "Löli" am Naturschutzgebiet Muchelriet vorbei Richtung Allmend wandert, wundert sich nicht über den Entscheid der einstigen Herren von Kyburg, ihre Burg auf den Felssporn hoch über der Töss gebaut zu haben.
Leicht lassen sich im Norden, an klaren Tagen, die erloschenen Vulkane im süddeutschen Raum erkennen. Der Kyburger Höhenzug geniesst unter dem Prädikat "erhöhte Erholungsattraktivität" auch besonderen Schutz.
Nebst dem Schloss, besitzt der Flecken, der den Titel eines Landstädtchens seit dem frühen 14. Jahrhundert führte, ohne jedoch jemals ein eigenes Stadtrecht besessen zu haben, zahlreiche weitere markante Bauten.
Den vollen Liebreiz kann das Dorf aber nur dank seiner weitgehend unverfälschten Struktur entfalten: Vorwiegend landwirtschaftliche Bauten aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert prägen das Dorfbild zwischen den beiden Trockengräben im Süden ("Schanze" genannt) und dem Schloss. 
Stolz kann die Gemeinde auf die munter plätschernden Brunnen sein, die vor rund 175 Jahren gesetzt wurden.
Stark in Mitleidenschaft gezogen wurde der nördliche Teil des Dorfes beim Brand von 1819.
Das Pfarrhaus und der Gasthof zum Hirschen, der seit dem 15. Jahrhundert das Tavernenrecht besitzt, sind, wie das alte Schulhaus, in welchem heute die Gemeindeverwaltung untergebracht ist, kurz danach erbaut, beziehungsweise neu aufgebaut worden.
Den Brand schadlos überstanden dagegen die Bauten im unteren Teil des Dorfes mit dem Restaurant zur Linde (neu umgebaut 1990), sowie dem durch seine schiefen Mauern auffallenden Bauernhaus mit anschliessendem Doppelwohnhaus (erbaut um 1760).

Als Amtssitz des Landschreibers wurde 1671/72 die neben der Kirche stehende Landschreiberei erbaut. Unter ihrem Dach hatte der Landschreiber die Gerichtsurteile, Kauf- und Schuldbriefe abzufassen sowie Rechnungstitel zu verwalten. Die Kanzleitätigkeit dauerte bis 1866.
Der steil abfallende Abhang zur Töss hinunter hat dazu geführt, dass erst 1849 die nach Sennhof führende Strasse ausgebaut wurde. Den Namen "Riitwäg" hat sie deshalb bis heute behalten.
Über die Töss führt die letzte noch an ihrem angestammten Platz erhaltene gedeckte Holzbrücke aus dem Jahre 1846. Von der Brücke aus führt der Fussweg über beinahe 700 Treppenstufen direkt zum Schloss hinauf. 
Vor einigen Jahren legte die Staatsförsterei der "Stapfete" entlang einen Waldlehrpfad mit über 30 verschiedenen Pflanzenarten an.
Hat man von der Töss bis zum Schloss immerhin rund 170 Höhenmeter zu überwinden, so reichen weitere 30, um ungefähr 300 Meter südlich des Dorfes vom Reservoir "uf där Almänd" aus, einen herrlichen Rundblick bis weit in den süddeutschen Raum zu geniessen.
Seit einigen Jahren endet an diesem beliebten Aussichtspunkt ein von Effretikon über Ottikon und First führender Planetenweg. Am Bundesfeiertag wird hier traditionellerweise bei gemütlichem Zusammensein ein mächtiges 1.-August-Feuer abgebrannt.